Rückblick auf das Vereinsleben der St.Hubertus

    -Schützengesellschaft Hamborn 1883 e.V.

    Begonnen von Manfred Adamski
    ab 1997
    weitergeführt von Herbert Rieser

  1. Im Jahre 1883 trafen sich im Herbst in dem Lokal Hüsken an der Beecker Str. einige wackere Männer und gründeten zunächst auf konfessioneller Basis die St.Hubertus-Schützengesellschaft Hamborn.
  2. Im Hamborner Raum bestand zwar schon ein Verein, der BSV Hamborn 1837, dessen Vereinsleben ruhte aber zu dieser Zeit.
  3. Die Mitglieder machten sich an die Arbeit und entwarfen die ersten Statuten. Übrigens befinden sich diese auch heute noch in unserem Besitz und ließen diese am 31.Mai 1884 vom damaligen Bürgermeister H. Klingen unterzeichnen.
  4. Diese Statuten und die erste Satzung wurde von folgenden Mitgliedern unterschrieben:
  5. Franz Fuchs als Vorsitzender, Herrmann Deuster, Joseph Moll, Franz Illerhaus, Wilhelm Heckmann, Lambert Franzen und Wilhelm Trümpener! Insgesamt war die Mitgliederstärke 25 Schützen .
  6. 1884 wurde mit Genehmigung des Bürgermeisteramtes Beeck, Hamborn gehörte da noch zur Bürgermeisterei Beeck, das 1. Schützenfest veranstaltet. Es wurde beschlossen, daß jährlich ein Schützenfest gefeiert werden solle, und eine Vereinsfahne angeschafft wird.
  7. Erst im Jahre 1891 aber wurde die erste Königsplakette gekauft. Diese Plakette ziert auch heute (1997) noch unsere alte Königskette.
  8. Nachdem einige Jahre vergangen waren und wie beschlossen jedes Jahr ein Schützenfest gefeiert wurde, schaffte der Verein im Jahre 1899 eine Kette als äußeres Zeichen für den Präsidenten, -damals Albert Fuchs- an. Auch heute schmückt diese Kette noch die Brust des jeweiligen Präsidenten.
  9. Der Wechsel in das 19. Jahrhundert begann und viele Schützen trafen sich damals um den Silvesterabend 1899/1900 zu feiern und gemeinsam in das Jahr 1900 zu gehen. Der Klavierspieler für diesen Abend kostete übrigens 400 Mark. (Ein Paar weiße Handschuhe im Vergleich: o,3o Mark)
  10. Im Jahre 19o6 feierte man das 22. Schützenfest.( Heute eine eher karnevalistische Zahl (22)).
  11. Zur damaligen Zeit benutzten unsere Schützen immer den Scheibenstand des BSV Hamborn und zahlten hierfür eine Gebühr . (1895 z. B. 50 Mark(!)). Zum Schützenfest 19o6 wurde dieser Stand allerdings für 3 Tage angemietet und man zahlte die damals schon stolze Summe von 300 Mark!
  12. Im Jahre 19o9 erfolgte unter Präsident Nikolaus Alt der erste gerichtliche Eintrag des Vereins, und man durfte von nun an auch an Wettkämpfen mit anderen Vereinen teilnehmen.
  13. 191o wurde erstmalig ein Schießen im Wettkampf, im heutigen Schützenhaus Klaphek, veranstaltet. Gewonnen haben wir zwar nicht, aber das war zu dieser Zeit auch nicht das Wichtigste.
  14. 1912 wurde ein Antrag des Bürgerschützenvereins auf Verschmelzung der Hamborner Vereine mit dem Ziel einen großen Hamborner Verein zu gründen mit Heiterkeit aufgenommen und abgelehnt. Eine Ehrenbriefverleihung an den damaligen Bürgermeister Herrn Friedrich Schrecker erfolgte ebenfalls 1912 anläßlich seiner Ernennung zum Oberbürgermeister                              .
  15. Das Jubiläumsfest zur 3o Jahrfeier im Jahre 1913 war ein voller Erfolg. Wahrscheinlich auch ein Grund den Präsidenten, außer der Präsidentenkette, ebenfalls mit einem Hirschfänger auszustatten. Dieser Hirschfänger wird auch heute noch vom jeweiligen Präsidenten voller Stolz getragen. Präsident zur Zeit des Jubiläums war Johann Schumacher.
  16. Dann im Jahre 1914 begann der erste Weltkrieg. Trotz der Kriegswirren wurde 1914 noch eine Weihnachtsfeier mit allen noch in der Heimat befindlichen Schützen, Frauen und Kindern gefeiert. Die Ehefrauen der ins Feld gezogenen Schützen erhielten als Kriegsunterstützung 5,00 Mark und die Kinder eine halbe Mark vom Verein! Die Stadt und das Rote Kreuz bekamen vom Verein je eine Kriegsspende von 50,00 Mark. Einer Jugendwehr wurden im Jahre 1915   400 Patronen gestiftet.
  17. In den Jahren des Krieges ruhte das Vereinsleben und alle dem Verein gehörenden Dinge wurden sorgfältig verwahrt.
  18. Erst im Jahre 1921 lebte das Vereinsleben so langsam wieder auf und man beschloß im Jahre 1922, wohl noch in Erinnerung des Krieges, daß auch bei verstorbenen Schützenwitwen die Schützen und eine Fahnenabordnung mit zum Begräbnis gehen. Ende 1922 wurde noch vor der großen Inflation die zweite Vereinsfahne gekauft. Der Preis belief sich auf 24.000,00 Mark. Diese Fahne diente dem Verein bis zum Jahre 1983, also bis zum 1oo-jährigen Bestehen, und hängt heute noch in unserem Vereinsschrank. Eine dazugehörige Fahnenschleife wurde von den Frauen der Schützen gestiftet.
  19. Am 7.10.1923 wurde bei einer vereinsinternen Feier ein Überschuß von 100 Mill. Mark erzielt. Der Beitrag für die freiwillige Sterbekasse betrug damals 1oo Mill. Mark oder eine Goldmark. Der Gesamtbetrag sollte jedoch in Gulden oder Dollar angelegt werden.
  20. Es war schon eine schwierige Zeit um alles wieder so richtig in den Griff zu bekommen.
  21. Der Monatsbeitrag für den einzelnen Schützen betrug soviel wie ein Glas Bier am jeweiligen Abend der Monatsversammlung. Nur so hatte man ungefähr einen Richtwert.
  22. Die Zeiten wurden aber wieder ruhiger und das Vereinsleben nahm weiterhin seinen Lauf, und die Vereinsmitglieder grüßten sich von nun an mit dem heute noch gebräuchlichen
  23. "Gut Schuß"!
  24. 1925 wurde der vereinseigene Spielmannszug, welcher kurz zuvor gegründet war, in Meiderich bei einem Spielleutetreffen mit einem besonderen Preis für seine exakte stramme Haltung ausgezeichnet.
  25. Ebenfalls im Jahre 1925 wurde eine sogenannte Königskasse angelegt, und mit dem Bau eines eigenen Scheibenschießstandes wurde begonnen. Am 29.11.1925 war es dann soweit, und der Scheibenschießstand wurde eingeweiht. Der Eigenwert des Standes wurde mit 5.000,00 Mark notarisch festgelegt.
  26. Im Jahre 1926 wurde dann ein Scheibenschießen eingeführt. Bei diesem Schießen konnte man die Schützenschnur und später auch Eicheln erringen. Genauso wird dieses noch heute gehandhabt. Ebenfalls 1926 trat man in den Niederrheinischen Schützenbund ein und die Mitglieder gründeten einen eigenen Sparclub. Den Sparkasten fertigte man selber an und die Auszahlung der Spargelder erfolgte auf dem Schützenfest (wie heute noch). Das erste große Schützenfest auf dem Zinkhüttenplatz (heute Rhein Ruhr Halle) wurde zum Höhepunkt des Jahre 1929
  27. 1927 wurde das 3. Tambourcorps gegründet
  28.  Am 19.01.1930 wurde auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, den Verein in "Bürgerschützenverein St. Hubertus " umzubenennen.
  29. Beim 1. Schießen des von der Stadt Hamborn im Jahre 1926 gestifteten Wanderpokals wurde im Mai 193o teilgenommen.
  30. Im Mai 1931 wurde erstmals ein sogenanntes Eröffnungsschießen durchgeführt, und am 28. Juni 1931 hieß der Gewinner des von der Stadt gestifteten Pokals: "St. Hubertus".
  31. Im September 1932 bildete sich unter Drängen der Frauen, die heute noch bestehende Frauengruppe. Die damaligen Kosten in Höhe von 2,15 Mark trug die Schützenkasse.
  32. Nachdem im Jahre 1933 die Nationalsozialisten die Nacht übernahmen richtete die neu gegründete Frauengruppe eine sehr erfolgreiche Fastnachtsveranstaltung aus. (Übrigens die erste dieser Art)
  33. Die Jahreshauptversammlung welche im Mai 1933 abgehalten, brachte die Gleichschaltung des Vereins mit den damaligen Machthabern.
  34. Aus dem Präsidenten bzw. dem Vorsitzenden wurde der "Vereinsführer". Die Chargierten wurden dann auch nicht mehr von der Versammlung gewählt, sondern vom Vereinsführer bestimmt.
  35. Begeisternd haben die Mitglieder diese Phase nicht gerade aufgenommen, aber man konnte auch nicht viel daran ändern. Trotz allem ging das Vereinsleben weiter und es wurde sogar eine Jungschützengruppe gegründet. Die Lage wurde jedoch schlechter, so daß man das 5o-jährige Vereinsjubiläum erst 1934 feiern konnte. Eine damalige Arbeitsgemeinschaft der Schützenvereine entsandte Abordnungen von 7 Vereinen. Dieses waren: BSV Hamborn 1837, BSV Hamb. Obermarxloh 1883, BSV Hamborn Marxloh 1926, BSV Hamborn Neumühl 1926, BSV Bruckhausen 19o2, BSV Beeck und Oberhausen Lirich.
  36. Die "Führerin" der Frauengruppe überreichte zum 5o-jährigen Jubiläum einen goldenen Jubelkranz. Im gleichen Jahr wurde erstmals auf dem Baerler Schießstand ein Schießen um die Königswürde amtierender Schützenkönige ausgetragen. Ebenso veranstaltete die St. Hubertus - Schützengesellschaft ein sogenanntes Tageskönigschießen. Der erste Tageskönig, Schützenbruder Kollmann, war sich seiner Ehre durchaus bewußt und stiftete daraufhin eine Tageskönigskette.
  37. In den darauffolgenden Jahren nahm das Vereinsleben so seinen Lauf.
  38. 1938 mußte der Verein, auf Geheiß der damaligen Machthaber, seinen Namen ändern in "Schützenverein Hubertus Hamborn ".
  39. 1939 im September begann dann der zweite Weltkrieg und etliche Schützenbrüder mußten den Schützenrock mit der Uniform der großdeutschen Wehrmacht tauschen.
  40. Laut Versammlungsbeschluß vom 21.04.1940 wurden während des Krieges keine Schützenfeste mehr gefeiert. Versammlungen jedoch fanden weiterhin statt. Ebenso wurde beschlossen keine Königsplaketten mehr an die Königskette zu hängen.
  41. Im Jahre 1943 verbrannte bei einem Bombenangriff die Gründungsfahne und 6 vereinseigene Gewehre.
  42. Im Dezember 1944 endeten die Protokolle mit dem Jahresbericht 1944. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden aber weiterhin Schießabende abgehalten und Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Bedingt durch die nun herrschenden Verhältnisse wurde das Vereinsleben immer ruhiger, ja es kam wieder einmal zum Erliegen.
  43. Im August 1947 jedoch wurden die alten Mitglieder, welche den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden hatten, wieder aktiv und machten eine Eingabe an die englische Militärbehörde zwecks Neugründung der St. Hubertus-Schützengesellschaft.
  44. Im April 1948 war es dann wieder soweit und eine Genehmigung lag vor. Am 05.06.1948 wurde daraufhin die erste Versammlung wieder abgehalten. Präsident wurde wieder Johann Schumacher, der dem Verein bereits von 191o bis 1924 vorstand.
  45. Am o7.11.1948, der Verein hatte sich wieder gefangen, wurde zum erstenmal, -eigentlich vom Namen her längst fällige Tradition-, das erste Hubertusfest mit einem Kirchgang in Uniform begangen. Das Schießen mit Gewehren war da zwar noch nicht wieder erlaubt, aber die Schützen wußten sich zu helfen. Eine von den Schützenbrüdern Schmidt und Schumacher selbst gefertigte Armbrust tat den gleichen Zweck.
  46. Zum Jahreswechsel erhielt der Verein eine damals großzügige Spende von 20,00 DM von Herrn Richard König, dem Mitinhaber der König Brauerei.
  47. Zur Karnevalszeit 1949 wurde erstmals nach längerer Pause wieder ein Karnevalsfest veranstaltet.
  48. Im März 1949 bildete sich die Frauengruppe wieder neu und schon im Mai 1949 wurde das erste Tageskönigschießen nach dem Kriege durchgeführt, natürlich immer noch mit der Armbrust. Ebenfalls im Mai meldete sich die GEMA mit Forderungen für die Musikaufführungen.
  49. Vom o2. - 05.07.1949 war es dann nach l0-jähriger Pause wieder soweit und das erste Schützenfest konnte auf dem Zinkhüttenplatz stattfinden.
  50. Der neue Schützenkönig hatte zudem auch noch den zu seinem Amte richtig klingenden Namen: H. Königs
  51. Am Ende des Jahres 1949 waren es schon wieder über 40 Mitglieder die der St. Hubertus-Schützengesellschaft treu geblieben waren. Durch die große Opferbereitschaft und Eigeninitiative gelang es im September 2 neue Luftgewehre zu bekommen. (Eine großzügige Spende half kräftig mit)
  52. Zum Rosenmontagszug 195o stellte der Verein einen eigenen Wagen mit dem Leitmotiv "Wilhelm Tell".
  53. Im April 1951 wurden dann endlich die Gewehre, welche zu Anfang des Krieges vergraben wurden, wieder ausgegraben. Sehr zum Leidwesen der Schützen waren diese schwer beschädigt.
  54. 1952 konnte der Verein eine große Abordnung zum 115-jährigen Bestehen des BSV Hamborn entsenden.                                                                 
  55. Noch in Erinnerung des Krieges herrschten im Verein Disziplin und Ordnung, so daß man 1953 den Präsidenten absetzte, weil er ein unpassendes Geschenk für die Tombola stiftete. (Eine ungespülte alte Kaffeekanne)
  56. Neuer Präsident wurde Kurt Bastian ( bis 1962 ).
  57. Zum Eröffnungsschießen 1953 wurde der 1. Vereinswimpel eingeweiht. Im Herbst 1953 wurde anläßlich des Hubertusfestes Rudi Arendt erster Tagesprinz und Herr Richard König von der König Brauerei - zwischenzeitlich Ehrenmitglied des Vereins - spendierte 100 Liter "König- Pilsener" zum 7o-jährigen Jubiläum. Dieses hat den Schützen naturgemäß sehr gut gemundet.
  58. Im Januar 1954 wurde auf der Jahreshauptversammlung ein wahrscheinlich bis heute nachwirkender Fehler unserer Vorgänger gemacht, indem sie eine Aufnahmesperre, für Jung- und Altschützen anordneten. Zum Schützenfest im Juli 1954 wurde einen Monat vorher eine Schwenkfahne für die Jungschützengruppe angeschafft.
  59. Die Jungschützenabteilung hatte eine stattliche Zahl von 25 erreicht.
  60. Ein erstmaliges Prinzenschießen, auf dem Zinkhüttenplatz durchgeführt, wurde erfolgreich vom Jungschützen Wolfgang Kropp abgeschlossen.
  61. Für die Arbeit und sehr schwierige Gestaltung des Schützenfestes wurden die Mitglieder mit einem Ausflug nach Dinslaken Bruckhausen belohnt.
  62. Präsident Bastian bekam eine Aufwandsentschädigung von 300,00 DM.
  63. Dem Verein ging es im Jahre 1954 finanziell einigermaßen gut, so daß man sich entschloß einen Vereinsschrank anzuschaffen. Dieser Schrank hat ab 1954 alle Höhen und Tiefen, sprich Umzüge in die verschiedensten Vereinslokale bis heute "Gott sei's gedankt" überlebt.
  64. Am 24. Juni 1956 erhielt unser Jungschütze Erich Heina den 1. Preis im Fahnenschwenken. Ausrichter dieser Veranstaltung waren die St. Sebastianus Schützen Duisburg 1420. Einen weiteren Erfolg verbuchten unsere Fahnenschwenker mit Herbert Leihs, welcher die Fahne der Königsberger Schützen gewann.
  65. Der Beschluß aus dem Jahre 1956 die Schützenfeste je nach Kassenlage entweder groß im Zelt oder klein im Saal ist bis heute nicht revidiert.
  66. Im Februar 1957 wird der vor 4 1/2 Jahren gestellte Antrag auf Lastenausgleich für den Verlust gegangenen Hochstand abgelehnt.
  67. Am 19. Mai 1957 wird beschlossen, daß derjenige welcher König oder Prinz werden wollte, dieses erst nach Ablauf von 3 Jahren wieder werden durfte. Ebenso erging der Beschluß, daß ein Schützenbruder der um die Königs bzw. Prinzenwürde schießen wollte, einen Brief an den Präsidenten zu übergeben hatte, indem sich die Namen der Königin bzw. die Namen der Thronpaare zu befinden hatten.
  68. Im gleichen Jahr wiederholte der Jungschütze Erich Heina seinen Vorjahreserfolg beim Fahnenschwenken, und der Jungschütze Herbert Leihs wurde Zweiter.                    
  69. Im August 1957 löst sich der vereinseigene Spielmannszug auf, und im Oktober 1957 wurde die schon beschriebene Aufnahmesperre aufgehoben. Nur wer jetzt dem Verein beitreten wollte, mußte einen Bürgen aus dem Verein haben. (Heute wahrscheinlich nicht mehr möglich)Im Jahre 1958 wurde der Beschluß keine Königsplaketten mehr an die Kette zu hängen revidiert und der Verein beging sein 75-jähriges Jubiläum.
  70. Der Jubiläumskönig wurde Peter Niesemann, der sich Frau Hartmann zu seiner Königin erkor. Prinz wurde Hellmuth Küllenberg, der sich Frl. Romy Kühn (heutige Frau Leihs) zur Prinzessin nahm.
  71. Beim Schießen des Stadtverbandes Hamborner Schützen um die Königs und Prinzenwürde wurde unser Prinz Hellmuth Küllenberg Stadtprinz und von den damaligen Jungschützen mit einem Fackelzug von Duisburg nach Hamborn geleitet.
  72. Herbert Leihs gewann auf diesem Fest den Fahnenschwenkerwettbewerb des Stadtverbandes. Nach diesen Erfolgen wurden auch endlich wieder Jungschützen in den Verein aufgenommen. .
  73. 1959 feiert man im Juni wieder einmal ein großes Schützenfest auf dem Zinkhüttenplatz in einem 14 Bord großen Festzelt (1 Bord = 5 Meter Länge). Die Königswürde errang der Schützenbruder Karl Leihs.
  74. Karl Leihs, langjähriges Mitglied des Vereins trug viel zur Formung der heutigen Schützengesellschaft bei. Schließlich, machte der Verein diesen erfolgreichen Schützenbruder zu seinem Ehrenpräsidenten. Vorher war Christian Jansen lange Zeit Ehrenpräsident. 196o wurde das Schützenfest wiederum ein voller Erfolg und unser Verein gewann im gleichen Jahr ein Wettschießen um den Wanderpokal, durchgeführt von 5 Hamborner Vereinen. Dieser Erfolg konnte 1962 wiederholt werden.
  75. Im Januar 1961 wurde die Armbrust aus dem Jahre 1948 im Hamborner Stadtpark aufgehängt. Leider ist über den Verbleib dieser Armbrust bis heue nichts bekannt.
  76. 1964 wurde Heinz Brocker 1. Stadtkönig der St. Hubertus-Schützengesellschaft. Ihm zur Seite stand als Königin Helga Ingenbleck. Die Krönung der Stadtmajestäten wurde im Homberger Stadtgarten gefeiert.
  77. Die folgenden Jahre vergingen ohne große Höhepunkte und im Jahre 1967 wurden die Schützenbrüder in punkto Hochstand wieder aktiv und bauten sich in mühevoller Kleinarbeit einen eigenen Vogelhochstand. Dieser wurde von der Polizeibehörde als bester Hochstand der Umgebung deklariert. Diesen Hochstand konnten wir bis zum Jahre 1976 ständig benutzen. Leider bekamen wir durch Änderung des Waffengesetzes dann keine Genehmigung mehr zur Aufstellung.
  78. Im Jahre 1969 wechselten die Schützen das Vereinslokal, nachdem wir lange Zeit in der Gaststätte "Mauhs" zu Hause waren, und gingen in den Hamborner Abteikeller. Dieser wurde bis zu seinem Abriß im Jahre 1977 ca. 4o Jahre von der Fam. Lautwein bewirtschaftet.                  
  79. Im April 197o verstarb dann ganz plötzlich unser damaliger Präsident Siegfried Grzesch.
  80. In der darauffolgenden Versammlung am 10. Mai 197o wurde der Schützenbruder Manfred Adamski (damals 23 Jahre alt) als jüngster Präsident der St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft gewählt. Er war damit gleichzeitig der jüngste Präsident am Niederrhein.
  81. Dieses Amt übte er bis zum Jahre 1976 aus.
  82. 1971 wurde nur ein kleines Schützenfest im Saale gefeiert, da man für das 9o-jährige Vereinsjubiläum sparen wollte.
  83. Diese Entscheidung stellte sich im nach hinein als "goldrichtig" dar.
  84. 1972 ließ man aus o. g. Gründen das Schützenfest ausfallen und das Königspaar Wolfgang Brands und Gisela Fiedler sowie das Prinzenpaar Wolfgang und Monika Weitekat erklärten sich spontan bereit dem Verein ein weiteres Jahr zur Verfügung zu stehen.
  85. Im Jahre 1973 wurde dann ein großes Jubiläumsfest (9o Jahre) auf dem Zinkhüttenplatz vorbereitet. Leider wurden aber die Verträge der Schausteller nicht eingehalten und der Verein feierte mit viel "Galgenhumor" das 9o-jährige Bestehen ohne Kirmestrubel. Obwohl der Präsident M. Adamski und der Schützenbruder Wolfgang Brands den Schaustellern bis nach Schloß Burg a. d. Wupper gefolgt waren, kamen diese nicht zum Zinkhüttenplatz. Königspaar in diesem Jubiläumsjahr wurden Hans Günter Höppner und Frl. Karin Schiller (1974 durch Heirat Frau Karin Adamski).
  86. Dieses Fest sollte auch gleichzeitig das letzte große Fest auf einem Platz sein. Der Zinkhüttenplatz stand anschließend durch Baumaßnahmen (heutige Rhein Ruhr Halle) nicht mehr zur Verfügung.
  87. So entschloß man sich also die Schützenfeste für die Zukunft im Saale des Abteikellers abzuhalten. Dieses war dann aber auch nur bis zum Jahre 1976 möglich. (Wie bereits erwähnt wurde der Abteikeller im März 1977 abgerissen)
  88. 1977 fand dann unser Schützenfest im Fahrner Hof (gleichzeitig neues Vereinslokal) statt.
  89. Im Jahre 1978 mußte wiederum ein Wechsel des Vereinslokals stattfinden, da der Fahrner Hof mehr zu kirchlichen Zwecken benutzt werden sollte.
  90. Den Verein verschlug es wieder nach Hamborn in das Haus Columbus
  91. (Blütenstraße). Hier faßten die Schützen wieder neuen Mut und nach Verhandlungen mit der Stadt Duisburg bekamen wir einen neuen Festplatz an der Blütenstrasse. Es wurde abermals ein neuer Hochstand gebaut und sehr zur Freude aller Schützen konnte endlich wieder "draußen" gefeiert werden.
  92. Alle mit uns befreundeten Vereine zollten uns großes Lob und Anerkennung für so viel Mut und Initiative der Vereinsmitglieder.
  93. 198o war es dann nach langer Zeit der Zeltlosigkeit soweit, und man feierte, durch die aufopfernde Arbeit aller Schützenbrüder und deren Frauen und Bräute, wieder ein großes Schützenfest im Festzelt über 3 Tage. Auch dieses Fest wurde zur vollsten Zufriedenheit aller Gäste ein sehr gemütliches Treiben.                                                                    
  94. Im Jahre 1981 stiftete unser neuer König Karl Neiken (Königin Ehefrau Ingrid) eine neue Königskette. Diese Kette wird nun vom jeweiligen Schützenkönig zu allen Festen voller Stolz getragen. Die alte Königskette wird jetzt nur noch auf dem eigenen Schützenfest getragen.
  95. Auf dem Schützenfest im Sommer 1982 wurde auf Vorschlag einiger Schützenbrüder eine Ehrung besonderer Art vorgenommen: Der Oberst des BSV Hamborn Neumühl, Hans Arnold (langjähriges passives Mitglied der St. Hubertus-Schützengesellschaft und verdienter Schützenbruder) wurde zum Ehrenoberst des Vereins ernannt. Hans Arnold zeigte sich sichtlich überrascht und bedankte sich anschließend mit einem Wanderpokal (Hans Arnold Pokal) beim Vorstand und allen Schützen.
  96. Im Jahre 1983 war es dann an der Zeit ein großes Jubiläumsfest, anläßlich des 1oo-jährigen Bestehens der St. Hubertus-Schützengesellschaft, vorzubereiten und zu feiern. Der Festplatz war noch gesichert und ein großes Festzelt wurde angemietet. Die Vorbereitungen verliefen ohne große Schwierigkeiten und alle Mitglieder wurden sehr aktiv. Der Schützenbruder Karl-Heinz Welling vervollständigte in einer ganz vorbildlichen Art das Königsbuch des Vereins, und der Schützenbruder Lutz Schmidt erstellte mit Hilfe des damaligen Vorstandes eine kleine Chronik zur 1oo Jahr Feier. Durch Beziehungen des Oberst Manfred Adamski konnte für den Samstagabend eine Original Zillertaler Trachtengruppe mit Kapelle verpflichtet werden. Zu diesem "Zillertaler Abend" kamen mehrere hundert Gäste aus nah und fern.
  97. Alle ehemaligen noch lebenden Präsidenten, Könige, Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen sowie zahlreiche Ehrengäste der Stadt Duisburg waren eingeladen und fast alle folgten dem Ruf des Vereins.
  98. Ebenso kamen die befreundeten Vereine aus Hamborn, Neumühl, Marxloh, Obermarxloh, Beeckerwerth und Friemersheim. Zahlreiche Spielmannszüge und eine Blaskapelle verschönerten dieses Fest.
  99. Eine eigens für 's Jubiläum neu angeschaffte Vereinsfahne wurde, wegen des schlechten Wetters im Festzelt unter großer Beteiligung aller Schützen von Pater Dr. Ludger Horstkötter geweiht. Den Fahnenwimpel zu der Fahne stiftete die Frauengruppe.
  100. Alles war noch in Ordnung und alle Mitglieder sonnten sich noch im Erfolg des Jubiläums, eine große Urlaubsfahrt ins Zillertal war gebucht und wurde durchgeführt, als es wie eine Bombe einschlug, daß unser Präsident Wolfgang Brands die Ehrengaben und einige andere Sachen (GEMA, Toilettenwagen usw.) nicht bezahlt hatte.
  101. Dieses traf natürlich alle Mitglieder wie ein schwerer Keulenschlag. Auf Antrag des Vorstandes wurde am o1.11.1983 eine ausserordentliche Versammlung einberufen und dem Präsidenten das Misstrauen ausgesprochen. Bei der anschließenden Neuwahl stellte sich Wolfgang Brands wieder zur Wahl und einige Mitglieder hatten immer noch nicht begriffen worum es ging; Er wurde wiedergewählt. Daraufhin wollte eine große Anzahl der Mitglieder den Verein verlassen. Nur der überzeugenden Rede des Ehrenpräsidenten Karl Leihs ist es gutzuschreiben., daß die Mitglieder wieder in den Versammlungsraum zurückkehrten und Wolfgang Brands trat als Präsident ohne Mehrheit zurück.
  102. In dieser Versammlung wurde der Oberst Manfred Adamski wieder zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt.
  103. Die Jahreshauptversammlung im Januar 1984 bestätigte Manfred Adamski in seinem Amt und das Vereinsleben nahm wieder seinen normalen Verlauf.
  104. Leider brachte das Jahr 1986 das letzte Fest auf der Blütenstraße (wegen Bebauung mußte der Platz wieder an die Stadt zurückgegeben werden).                                        
  105. Das Jahr 1987 brachte wiederum eine Neuerung.
  106. Aus vorher beschriebenen Gründen mußte das Schützenfest verlegt werden. Es wurde am 1. Wochenende des Monats Juli auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage 1/6 (Raab-Karcher) in der Hamborner Markthalle gefeiert.
  107. Trotz Wechsels des Standortes war das Schützenfest rundum zufriedenstellend.
  108. Einen großen Erfolg hatte auch die Musik an diesem Fest.
  109. Eine original Oberkrainer Kapelle (Zrelo Klasje; zu deutsch: schöner Weizen) spielte an allen drei Tagen zünftig auf.
  110. Auf diesem Schützenfest wurde der Jungschütze Ernst Keilau 25 Jahre alt, und mußte aus "Altersgründen" die Jungschützenabteilung verlassen. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde E. Keilau feierlich zur Altschützenabteilung übernommen. An seinem Geburtstag beteiligte er sich am Vogelschießen um die Königswürde, und wurde als Geburtstagskind Schützenkönig des Vereins. Sicherlich auch eine kleine Besonderheit.
  111. Das Jahr 1987 klang mit dem alljährlichen Hubertusfest aus. Im September 87 wurden dann die Verhandlungen mit der Stadt Duisburg und dem Vorstand des Kleingartenvereins Schacht III aufgenommen, um für das 105jährige Fest einen geeigneten Festplatz zu finden.
  112. Die Jahreshauptversammlung 1988 brachte keine wesentlichen Neuerungen . Der Vorstand wurde in seinem Amt bestätigt und konnte in gewohnter Weise weiterarbeiten.
  113. Mit Hilfe der Stadtverwaltung , hier vornehmlich mit Hilfe der Bezirksvorsteherin Frau Inge Riederer, dem Grünflächenamt und in weiterer Absprache mit dem Vorstand des Kleingartenvereins Schacht III ist dann eine Vereinbarung zustande gekommen, die es uns hoffentlich ermöglicht auf längere Sicht eine Bleibe zu haben.
  114. In ganz hervorragender Weise ist es einigen Schützenbrüdern gelungen, den vorhandenen Parkplatz der Kleingartenanlage zu erweitern. Erdmassen mußten bewegt werden, ca. 100 t Schotter angefahren, verteilt und befestigt. Zum Abschluss wurde die ganze Sache dann eingezäunt, und wir waren endlich Pächter eines "eigenen" Grundstückes.
  115. Der Pachtvertrag wurde dann mit dem Kleingartenverein Schacht 3 abgeschlossen, da dieser, um einen langen Behördenweg zu ersparen, das Grundstück einfach mit anmietete.
  116. Der Parkplatz der Kleingartenanlage wird nun zweimal im Jahr zu einem Festplatz umfunktioniert und die Schützen können ihre liebgewonnenen traditionsreichen Feste wieder - und dieses sei an dieser Stelle auch einmal gesagt, unter großer Beteiligung der dort ansässigen Anwohner - feiern.
  117. Unter Beteiligung der Schützen wurde wiederum ein neuer Vogelhochstand gebaut und das Schießen auf den Königs- und/oder Prinzenvogel kann im Freien betrieben werden.
  118. Am 14.09.88 verstarb dann kurz nach seinem 86. Geburtstag unser Ehrenpräsident Karl Leihs. 57 Jahre war dieser Schützenbruder Mitglied unserer Gesellschaft und hatte maßgeblichen Erfolg an unserem Vereinsleben. Wir werden in seinem Sinne arbeiten und Ihn stets in guter Erinnerung behalten.
  119. In der Septemberversammlung wurde dann beschlossen, daß auch Jungschützinnen auf den Rumpf des Tagesprinzenvogels schießen dürfen, um somit Tagesprinzessin zu werden.                 
  120. In der Folgezeit nahm das Vereinsleben seinen weiteren Lauf. Mit dem Beginn der Schützensaison (Eröffnungsschießen) das immer im Vereinslokal abgehalten wird, dem Höhepunkt des Schützenjahres, das Schützenfest, auf dem "neuen" Festplatz und dem Hubertusfest im Herbst verging das eine oder andere Schützenjahr.
  121. Im Jahr 1989 richteten wir in Walsum ein Hallenfußballturnier aus; obwohl wir keinen Punkt holten, hatten wir wohl den meisten Spaß.
  122. Außerdem richtete die St. Hubertusschützen auf dem Gartenfest des KGV Schacht 3 im August 1989 ein Luftgewehrschießen aus. Die Aufsicht oblag unserem Oberst M. Adamski. Luftgewehrstand mit Gewehr, Munition und Scheiben wurde von uns kostenlos zur Verfügung gestellt.
  123. Die Jahreshauptversammlung 1990 mußte wegen Umbauarbeiten im Vereinslokal "Halbeisen" dieses Mal in einem Ausweichlokal - hier "Alt-Hamborn, Liesen" - abgehalten werden. Eine Bestätigung des Vorstandes fand durch die Versammlung statt. Auf Antrag wurde der Schützenbruder Manfred Adamski zum Ehrenpräsidenten und der Schützenbruder Hellmuth Küllenberg zum Ehrenvorstandsmitglied ernennt. Durch diese Ernennung wurde die Arbeit der beiden Schützenbrüder in den letzten Jahren gewürdigt.
  124. Das Eröffnungsschießen im April 1990 konnte dann in den neu gestalteten Räumen des Vereinslokal "Halbeisen" gefeiert werden. Es war ein harmonisches und gelungenes Fest.
  125. Im Mai 1990 konnte dann mit Beteiligung von 10 Hobbymannschaften aus dem Raum Duisburg zum 2. Mal ein Fußballturnier in der Sporthalle Gesamtschule Albert - Einstein - Str. durchgeführt werden. Hierbei wurde unsere Mannschaft 7. Sieger.
  126. Das Schützenfest 1990 war wiederum ein sehr "tolles Fest", es fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, die sich mittlerweile schon mit den Schützen "angefreundet" hatte, statt.
  127. Der Umzug mußte in diesem Jahr leider wegen starker Regenfälle abgesagt werden, und der große Zapfenstreich fand um Festzelt statt.
  128. Im August 1990 haben wir dann erstmals ein Kronprinzenschießen durchgeführt, welches von den befreundeten Hamborner Vereinen aus der Taufe gehoben worden ist, um letztendlich auch ein Stück Zusammengehörigkeitsgefühl nach außen zu demonstrieren. Jeder der beteiligten Vereine ist einmal dafür verantwortlich. Es ist also ein rollierendes System entstanden.
  129. Ebenso finden seit dieser Zeit Schießvergleichswettkämpfe von Schützen, Senioren, Jungschützen und Frauen der einzelnen Vereine statt.
  130. Die Juniversammlung 1991 brachte wieder eine Neuerung in unserem Vereinsleben. Es wurde beschlossen, das Jungschützinnen auch auf den Rumpf des Prinzenvogelschießen dürfen, um somit die Prinzenwürde zu erringen. Sollte dann eine Jungschützin den Rest des Vogels abschießen, ist diese dann Prinzessin mit allen Rechten und Pflichten des Vereins. Sie kann sich dann einen Prinzgemahl erwählen, der ihr dann in dem Jahr der Regentschaft zur Seite steht.
  131. Auf dem Schützenfest 1991, welches bei großer sommerlicher Hitze gefeiert wurde -Tagestemperaturen um die 33 Grad C-, gelang es dann der Jungschützin Sandra Wittfeld erstmals in der Vereinsgeschichte als Mädchen einen Vogel von der Stange zu holen, um somit Prinzessin zu sein. Sie machte von ihrem Recht Gebrauch und erwählte den Jungschützen Andreas Terworth zum Prinzgemahl.
  132. Nach dem Schützenfest und einer Sommerpause wurde es immer schwieriger in unserem Vereinslokal "Halbeisen" einen ordentlichen Schießbetrieb aufrecht zu erhalten.
  133. Der Vorstand machte sich Gedanken, ob man nicht ein anderes Lokal im Hamborner Raum finden könne, um den Schießbetrieb nicht zu gefährden. Es stellte sich jedoch als sehr schwierig heraus ein solches Lokal zu finden.
  134. Nach der Schließung des Lokals "Halbeisen" traf man sich vorübergehend in der Gaststätte "Zur alten Post" auf der Jägerstraße. Es war aber keine dauernde Lösung, da der Schießbetrieb in dieser Zeit ruhen mußte. Einige Schützenbrüder wurde es zu "mulmig" und sie wurden ungehalten, solange ohne Schießbetrieb auszuharren.
  135. Auf einer außerordentlichen Versammlung in diesem Lokal, beschloß man nach einer "Kampfabstimmung" einen Wechsel in das Lokal "Krinn", welches schon einmal unser Vereinslokal war.
  136. Im September 91 wurde dann der Umzug vollzogen und der Schießbetrieb konnte endlich, wenn auch in eingeschränktem Maße, aufgenommen werden.
  137. Im Oktober wurde dann nach vierjähriger Pause endlich wieder ein Ausflug veranstaltet, geplant und organisiert vom Präsidenten, Manfred Adamski, ging es nach "Büchlberg" in den Bayrischen Wald. Von Donnerstag bis Sonntag fand man dann auch im Zugehörigkeitsgefühl wieder zueinander und beschloß, noch auf der Rückfahrt, im kommenden Jahr wieder zu fahren.                  
  138. Die Jahreshauptversammlung 1992 brachte dann einige Änderungen im Vorstand. Unser langjähriger Kassierer Hellmuth Küllenberg übergab nach jahrelanger guter Kassenführung die Kasse an den Schützenbruder Detlef Gesche. Auf Anregung des Präsidenten sollten die Aufgaben innerhalb des Vorstandes etwas anders geregelt werden. Der Geschäftsführer soll den Präsidenten mehr als bisher unterstützen und sich um die Belange des Vereins nach innen, der Präsident um die Belange nach außen und um die Organisation des Schützenfestes kümmern.
  139. Im Februar 1992 wurde dann nach längerer Pause wieder eine Karnevalsfeier im Vereinslokal durchgeführt, da dieser Wunsch lange schon gehegt wurde.
  140. Das Schützenfest 1992 brachte uns zum 2. Mal hintereinander eine Prinzessin. Wieder gelang es einem Mädchen den letzten Rest vom Rumpf des Prinzenvogels von der Stange zu holen. Die Jungschützin Sonja Klaumansmüller errang die Prinzessinnenwürde und nahm sich den Jungschützen Markus Adamski zu ihrem Prinzgemahl.
  141. Im September 1992 konnte unsere Frauengruppe auf stolze 60 Jahre eigenständiges Bestehen zurückblicken.
  142. Nachdem dann im Oktober wieder ein Ausflug in den Bayrischen Wald - dieses Mal nach "Wegscheid" - ein voller Erfolg wurde, folgte im November der letzte Höhepunkt des Schützenjahres 1992 das Hubertusfest. Bei der Krönung der Tagesmajestäten mußten wir leider auf die Tageskönigin verzichten. Sie mußte wegen einer plötzlichen Erkrankung das Bett im Krankenhaus hüten.
  143. Ansonsten verlief das Schützenjahr in gewohnten Bahnen und Vorbereitungen für das Jubiläumsfest 1993 liefen auf vollen Touren.
  144. Dieses 110 jährige Jubiläum soll in der Zeit vom 03. - 05.07.93 im Gleichklang mit dem 60 jährigen Bestehen der Jungschützenabteilung auf dem Festplatz in einem gebührenden Rahmen gefeiert werden.
  145. Eine Karnevalsfeier im Februar 93 von der Jungschützenabteilung gestaltet, wurde ein so großer Erfolg, daß man sich spontan entschloß dieses auf jeden Fall zu wiederholen.
  146. Nach dem Eröffnungsschießen im April organisierte der damalige Jungschützenleiter Hans Günter Höppner eine Radtour zum Heidhof. Dieser Ausflug wurde auch von den Schützenbrüdern und Schwestern begeistert angenommen.
  147. Im Juli wurde nun das 110 jährige Bestehen der St. Hubertus-Schützengesellschaft mit einem großen Jubiläumsfest im Festzelt auf der Gartenstrasse gefeiert.
  148. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut um zünftig zu feiern. Alle Schützen bekamen eine Krawatte mit unserem Vereinssymbol - "dem Hubertushirsch" - überreicht.
  149. Am Samstag begann schon das Vogelschießen um die Prinzenwürde. Jubiläumsprinz wurde der Jungschütze Sven Stiebing, er nahm sich die Jungschützin Sonja Rieser zu seiner Prinzessin.
  150. Der Sonntag stand im Zeichen des Jubiläumsempfang. Alle noch lebenden Personen, welche der Schützengesellschaft angehörten, egal ob als Präsident, König oder Königin, Prinz oder Prinzessin oder "nur als einfacher Schütze" waren geladen, genauso wie die Vertreter der örtlichen Ämter, Behörden und Parteien. Selbst der Oberbürgermeister unserer Stadt Herr Josef Krings ließ es sich nicht nehmen und folgte der Einladung und feierte mit uns dieses Jubiläum.
  151. Eine große Beteiligung unserer Brudervereine und der  anliegenden Bevölkerung war natürlich "Ehrensache".
  152. Zur Unterhaltung der Gäste ließen sich die Jungschützen eine gekonnte Play-Back-Show einfallen, welche unter großem Beifall angenommen wurde.
  153. Am Nachmittag fand dann ein Kaiserschießen aller ehemaligen Könige des Vereines statt. Erster Kaiser wurde der Schützenbruder Detlef Gesche.
  154. Für den Montag war dann das Königsvogelschießen angesetzt. Jubiläumskönig wurde der Schützenbruder Johann Abels. Zur Königin nahm er seine Ehefrau Anni.
  155. Im Oktober wurde ein Ausflug in den Bayrischen Wald diesmal nach "Lohberg" am Arber veranstaltet. Dieser war wieder ein großer Erfolg für die Schützengesellschaft.                        
  156.  Auf der Jahreshauptversammlung 1994 wurden die Schützenbrüder Karl Neiken zum Ehrenoberleutnant und Willi Schepers zum Ehrenleutnant ernannt.
  157. Außerdem wurde bekanntgegeben das die Schützenbrüder Johann Abels und Hansgünter Knüppel jun. stellvertretend für alle stillen ehrenamtlichen Helfer vom Vorstand dem Rheinischen Schützenbund gemeldet wurden. Sie wurden mit einer Urkunde und einer Plakette geehrt.
  158. Anfang des Jahres 1994 wurde uns von den englischen Soldaten - die Verbindungen dorthin wurden über den BSV Hamborn-Neumühl und unserem Präsidenten Manfred Adamski hergestellt - ein Container auf unserem Festplatz aufgestellt. Nachdem dieser hergerichtet wurde konnten wir nun endlich alle Sachen die wir alljährlich zum Schützenfest brauchen unterbringen.
  159. Die englischen Freunde haben Duisburg dann wieder Richtung Heimat verlassen
  160. Nach dem Schützenfest mußte der Vogelhochstand den neuen Bestimmungen angepaßt werden. Diese Arbeit wurde in vorbildlicher Arbeit und viel Mühe bei großer Hitze von den Schützenbrüdern Hans Günter Höppner und Helmuth Küllenberg in Eigenarbeit erledigt.
  161. Im August 94 mußte die Satzung des Vereins den neuen Bestimmungen angepaßt werden. Auf einer außerordentlichen Versammlung wurden die einzelnen Punkte der Satzung diskutiert, niedergeschrieben und zur Einreichung fertiggestellt.
  162. Im Oktober wurde wieder ein Ausflug in den Bayrischen Wald nach "Lohberg" durchgeführt
  163. Das Schützenjahr 1995 begann mit der Jahreshauptversammlung ohne Neuwahlen.
  164. Nach dem traditionellen Eröffnungsschießen im April bereitete man sich auf das Schützenfest 1995 vor. Dieses Fest sollte zum ersten mal von Freitag bis Sonntag gefeiert werden. Außerdem fand auf diesem Fest das Kronprinzenschießen auf unserem Vogelhochstand statt.
  165. Beim Königsvogelschießen hatte unser damaliger Präsident das Glück und holte den letzten Rest des Vogels von der Stange. Somit war er Präsident, Oberst und gleichzeitig auch König.
  166. Im August 1995 wurde unser Präsident zum Ehrenoffizier des Royal Logistik Corps in Abbington (England) ernannt. Er darf von nunan an allen Veranstaltungen des Regimentes teilnehmen und seine Getränke aus einem Silberbecher zu sich nehmen.
  167. Der Rest des Schützenjahres verlief trotz einiger Querelen in normalen Bahnen und endete nach dem Tageskönigschießen und unserem Hubertusfest.
  168. Zur Jahreshauptversammlung 1996 standen dann Neuwahlen an.
  169. Als Präsident wurde Manfred Adamski in seinem Amt bestätigt. 2. Vorsitzender wurde Hans Werner Krämer, Geschäftsführer Horst Terworth, Schatzmeister Detlef Gesche, Schriftführer Herbert Rieser und Sozial - und Pressewart  Peter Barwenzik.
  170. Auf dieser Jahreshauptversammlung wurde der Schützenbruder Willi Schepers zum Ehrenadjutant ernannt. Eine weitere wichtige Änderung war , das auch Frauen in die Schützenabteilung eintreten können. Wenn sie Ämter bekleiden wollen, müssen sie Uniform tragen. Sie dürfen am Schießen auf die Pfänder des Königsvogel teilnehmen. Der Königsschuß bleibt aber den männlichen Schützen vorbehalten. Des weiteren wurde beschossen das der Königsaspirant seine Adjutanten mit auf seinen Thronzettel schreibt und sie dann in der nächsten Versammlung bestätigen läßt. Die Ablösung der Adjutanten erfolgt nach dem Schützenfest. 
  171.  Im Oktober 1996 organisierte unser Geschäftsführer Horst Terworth einen Schützenausflug nach Forbach im Schwarzwald. Dieser Ausflug war wieder ein voller Erfolg. Das Gästehaus war gar nicht auf den Durst und die Feierlaune des Vereins eingestellt. So das der Wirt am zweiten Tag schon Nachschub ordern musste. 
  172. Alle hatten sehr viel Spass und waren voll zufrieden.                                        
  173. Am 15. Januar 1997 wurde dem amtierenden Präsidenten Manfred Adamski wegen seiner hervorragenden Arbeit im Schützenwesen, insbesondere in der Jugendarbeit, das Bundesverdienstkreuz am Bande des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Herrn Bundespräsidenten Roman Herzog verliehen.
  174. Die Verleihung fand auf Wunsch des Trägers in einer kleinen Feierstunde im Duisburger Rathaus statt. Vorgenommen wurde die Ehrung durch den ersten Bürger unserer Stadt Herrn Oberbürgermeister Josef Krings.
  175. Am 24. Januar 1998 standen nun wieder Neuwahlen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung. Nach über 20 jähriger Präsidentschaft kandidierte Manfred Adamski nicht mehr. Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis:
  176. Neuer Präsident wurde Hans Werner Krämer, 2. Präsident: Detlef Gesche, Geschäftsführer: Horst Terworth, Schriftführer: Herbert Rieser, Schatzmeister: Wolfgang Klaumansmüller,  Sozial - und Pressewart: Hans Günter Knüppel jun.
  177. Im Herbst 1998 stand nun wieder unser Vereinsausflug auf dem Programm. Horst Terworth brachte den Verein wieder ins bekannte Gästehaus in Forbach im Schwarzwald unter. Diesmal hatte sich der Wirt auf uns eingestellt und der Ausflug brachte wiederum eine tollen Zusammenhalt ins Vereinsleben..
  178. Das Vereinsleben ging in der folgenden Zeit seinen gewohnten Gang. Alles lief in ruhigen Bahnen und die Feste  wurden in harmonischer Weise gefeiert.
  179. Auf der Jahreshauptversammlung 2000 wurde dann ein neuer Vorstand gewählt.
  180. 1. Präsident wurde Hans Günter Höppner, 2. Präsident: Horst Terworth, Geschäftsführer: Herbert Rieser, Schriftführer: Erwin Reich, Kassenwart: Wolfgang Klaumansmüller;  Sozial- und Pressewart: Karlheinz Riemke.
  181. Zum Schützenfest 2000 wurde zum ersten mal in der Vereinsgeschichte ein Schirmherr aus den eigenen Reihen gewählt. Der Ehrenpräsident wurde von den Mitgliedern befragt und nahm dieses Amt gerne an
  182. .Schützenkönigspaar wurde im Jahr 2000 Ursula und Herbert Rieser. Sie waren damit das erste Königspaar des neuen Jahrhunderts.
  183. Da das Schießen bei den Jungschützen sehr vernachlässigt wurde ,  mußte der bisherige Jungschützenleiter von seinem Posten enthoben werden. Neuer Jungschützenleiter wurde Ralf Rieser. Nun sollte es wieder aufwärts gehen.
  184. Auch beim allgemeinen Schießen wurden gute Leistungen erzielt. Endlich nahmen auch wieder Schützen aus unserem Verein an Schießmeisterschaften (Bezirks- und Kreismeisterschaften) teil. Sogar mit guten Erfolgen. Die Schützin Monika Klaumansmüller wurde sogar zur Landesmeisterschaft eingeladen. Diese Erfolge haben
  185. die Schützen der Initiative des Schießmeisters Detlef Gesche zu verdanken. Auch beim Vereinsschießen wurden Erfolge erzielt. Auf drängen des Schießmeisters werden jetzt wieder um Leistungsnadeln geschossen.
  186. Im Jahre 2001 waren wir mal wieder Ausrichter des Pokalschießen und Kronprinzenschießen der Hamborner Nordvereine. Beim Pokalschießen erreichten die Schützendamen den 2, Platz, die Schützenklasse den 3. Platz, die Altschützen den 2. Platz und die Jungschützen den 3. Platz.
  187. Das Kronprinzenschießen wurde in diesem Jahr in unserem Vereinslokal "Krinn" auf einem Luftgewehrvogel entschieden.
  188. Auf dem Schützenfest 2001 passierte es erstmalig einem Ehrengast, bei einem Ehrenschuß auf die Eichel des Schützenvogels statt dessen, ein Pfand abzuschießen. Da dieser Ehrenschuß von unserem Ehrenmitglied Herrn Dr. Friedrichs abgegeben wurde, konnte ihm auch der dafür zuständige Orden überreicht werden.                                                            
  189. Auf dem Eröffnungsfest 2002 wurde der Schützenbruder und Ehrenpräsident Manfred Adamski wegen seiner langjährigen Tätigkeit als Oberst zum Ehrenoberst der St.Hubertus Schützengesellschaft ernannt
  190. Auf der Jahreshauptversammlung 2003 wurde der Vorstand neu gewählt. 1. Präsident wurde Horst Terworth, 
  191. 2. Präsident Herbert Rieser, Geschäftsführer Wilfried Mühl. Desgleichen wurde beschlossen die Amtszeit des Vorstandes auf 3 Jahre zu verlängern.
  192. Im März 2003 wurde die erste Homepage des Vereines ins Internet gestellt. Diese wurde in mühevoller Arbeit vom 2.Präsidenten Herbert Rieser erstellt und noch immer als sogenannter Webmaster betreut. Somit konnte sich jetzt jeder unter „www.st-hubertus-hamborn.de“ erkundigen was es neues im Verein gab und welche Termine gerade anstehen. Gleichzeitig konnte in einem Gästebuch jeder seine Meinung kundtun.
  193. Zu unserem 120 jährigen Schützenfest im Juli 2003 gelang es unserem Ehrenpräsident Manfred Adamski die Original “URSPRUNG BUAM” aus dem Zillertal für den Freitagabend zu verpflichten. Durch Mithilfe unserer zahlreichen Sponsoren brauchte der Verein nicht mal seine Kasse zu belasten. Es wurde ein zünftiger Abend und es waren zahlreiche Besucher von weit her angereist. Selbst aus unserem Nachbarland den Niederlanden.
  194. Im Oktober 2003 organisierte der Ehrenpräsident mal wieder einen Schützenausflug nach Büchlberg in den bayrischen Wald. Dieser Ausflug war wieder eine gelungene Sache und alle Mitfahrer waren begeistert.
  195. Nachdem das Königspaar und die Throngesellschaft auf ihr Throngeld verzichtet haben und der Ehrenpräsident Manfred Adamski das Getränkegeld vom Ausflug der Jungschützenabteilung spendete, konnte das amtierende Königspaar Wilfried und Marion Mühl auf dem Hubertusfest November 2003 der Jugend eine Armbrust überreichen.
  196. Am 31.August 2005 verstarb, viel zu früh mit 58 Jahren, unser Ehrenpräsident und Ehrenoberst Manfred Adamski. Die St.Hubertus Schützengesellschaft hat ihm sehr viel zu verdanken und wird ihn immer in ehrender Erinnerung behalten.
  197. Im Oktober 2006 machten wir wieder unseren Schützenausflug. Diesmal ging es in die Eifel zum Pappelhof. Auch diesmal wurden Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen und am Abend zünftig gefeiert.
  198. Das Schützenjahr 2006 verlief weiter in ruhigen Bahnen bis und gegen Ende des Jahres offenbart wurde, das wir in unserem bisherigen Vereinslokal aus technischen Gründen nicht mehr die Schießbahn aufbauen durften. Also mußten sich die Schützenbrüder nach einer neuen Möglichkeit umsehen. Durch Bemühen unserer Schießmeisterin Eva Schmickler und unserm Sozial und Pressewart Holger Knebel fanden wir eine neue Heimat im “Squash Inn” Rannenbergstr. 9, 47166 Duisburg. Dort wurde uns ein Raum angeboten den wir uns selbst einrichten konnten. Nach intensiver Arbeit konnten wir unser Eröffnungsfest 2007 in den neuen Räumen feiern. Mittlerweile haben wir uns dort sehr gut eingelebt und schon einige schöne Feste mit den Sportlern gefeiert
  199. 2007 nahmen wir durch unseren Geschäftsführer Wilfried Mühl Kontakt mit dem Schützenverein Ellinghorst in Gladbeck auf und besuchten ihr Schützenfest. Dadurch ergab sich eine Freundschaft die durch gegenseitige Besuche vertieft wurde
  200. Im Juli 2008 feierten wir unser 125 jähriges Jubiläumsschützenfest. Dieses wurde unter großer Beteiligung von Kirche, Politik und Bevölkerung ein gelungenes Fest. Zum Jubiläumsempfang am Sonntagvormittag war alles vertreten was Rang und Namen hat. Es wurde eine gelungene Veranstaltung über die noch lange gesprochen wurde.
  201. Im November 2008 machten wir einen Vereinsausflug nach Heimarshausen in Hessen. Da besuchten wir Fritzlar ein wunderschönes Fachwerkhausstädtchen und besuchten die Löwenburg auf der Wilhelmshöhe in Kassel. Dieser Ausflug förderte wieder das Gemeinschaftsleben im Verein und hat allen Freude gemacht.
    Vor dem Schützenfest im Juli 2009 feierten unsere Schützenmitglieder Susi und Andreas Herrmann am Donnerstag in unserem Schützenzelt ihre Hochzeit. Zuvor waren die Schützen am Rathaus Hamborn und standen dort Spalier.
  202. Auf dem Schützenfest 2009 konnten wir durch unseren amtierenden König Dirk Fiedler und seine Königin Andrea Fiedler einen lockeren Kontakt mit Marianischen Schützenbruderschaft 1453 e.V aus Vernum am Niederrhein knüpfen. Diese Verbindung hat sich mit der Zeit gefestigt, so das wir uns gegenseitig besuchen und zusammen feiern.
    2010 gelang es dann dem Schützenbruder Andreas Herrmann den letzten Rest des Vogels von der Stange zu holen und wurde mit seiner Ehefrau Susi Schützenkönigspaar 2010/11
  203. Auf der Jahreshauptversammlung 2011 wurde beschlossen, wenn kein Königsaspirant vorhanden ist, der gesamte Vorstand des Vereines bereit ist auf den Königsvogelrumpf zu schießen. Da aber im Vorstand auch Schützinnen tätig sind, wurde durch die Mitglieder beschlossen, das auch Schützinnen das Recht haben den Königsschuss abzugeben.
  204. Auf der Jahreshauptversammlung 2012 trat der 2. Präsident Herbert Rieser nach 20 jähriger Vorstandstätigkeit von seinem Posten im geschäftsführenden Vorstand zurück. Neuer 2. Präsident wurde der Schützenbruder Dirk Fiedler. Auf dem Schützenfest 2012 wurde der Schütze Herbert Rieser wegen seiner langjährigen Arbeit im geschäftsführenden Vorstand, in den Ehrenvorstand berufen.
  205. Auf dem Schützenfest 2012 war es dann soweit. Die Schützin Gabi Lenz holte den letzten Rest des Königsvogel von der Stange und wurde damit die erste Königin der St.Hubertus Schützengesellschaft Hamborn 1883 e.V. zu ihrem Prinzgemahl nahm sie ihren Ehemann Olli Lenz.
  206. Auf der Mitgliederversammlung im Oktober 2012 wurde der Beschluss gefast aus Kostengründen nur noch alle zwei Jahre ein Schützenfest zu veranstalten und in den Jahre dazwischen ein Sommerfest. Das Schützenfest soll dann immer in den ungeraden Jahren stattfinden. 
  207. Auf dem Schützenfest 2013 wurde wieder eine Schützin Königin. Karin Reich ist somit für zwei Jahre die Regentin der St. Hubertus-Schützengesellschaft. Zu ihrem Prinzgemahl nahm sie ihren Ehemann Erwin Reich.
  208. Beim Kaiserschießen war der Schütze Andreas Terworth erfolgreich und ist somit für die nächsten 5 Jahre Kaiser  der St. Hubertus-Schützengesellschaft
  209. Alle waren mit dem Ablauf des Festes zufrieden. Als es nach dem Fest zum bezahlen der Rechnungen kam, meldete der Schatzmeister das keine Gelder mehr vorhanden sind. Nach Prüfung durch den Vorstand wurde festgestellt das der Schatzmeister Gelder aus der Vereinskasse für private Anschaffungen ausgegeben hatte. Der Schatzmeister wurde sofort seines Postens enthoben und es wurde auf Anraten des Rechtsbeistand ein Anzeige wegen Unterschlagung eingereicht. Bis zur nächsten Jahreshauptversammlung wurde der Oberst Wilfried Mühl zum kommissarischen Schatzmeister gewählt und sämtliche Unterlagen zur Prüfung an eine fachkundige Person übergeben. Nach der Prüfung stellt sich heraus das die Unterschlagungen schon über einen längeren Zeitraum liefen und es sich dabei um eine großen vierstelligen Betrag handelt. Die Mitglieder wurden über die Lage des Vereines informiert und alle beschlossen gemeinsam einen neuen Start mit den vorhandenen Geldern zu machen.
  210. Dieses gemeinsame Bemühen begann schon auf dem Tageskönigschießen und das wurde ein voller Erfolg. Somit wurde bei allen Mitgliedern ein Gefühl erzeugt das der Verein es schafft aus dem Tief heraus zu kommen. Der Anfang ist gemacht und alle blicken mit Zuversicht in die Zukunft.
  211. Im Jahre 2014 wurde im Juni das erste Sommerfest gefeiert und zwar unter dem Motto ”Hawaiianisches Fest”
  212. Dieses Fest war trotz Regen ein voller Erfolg und hat allen Gästen und Aktiven sehr viel Spass gemacht.
  213. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

    Auf dem Schützenfest  2015 holte nochmal unser Oberst Wilfried Mühl den Rest des Vogels herunter und wurde mit seine Ehefrau Marion Mühl unser Königspaar 2015 / 0217.
  214. 2016 wurde wieder ein Sommerfest gefeiert. Dabei fand gleich das Kaiserschieße den Hamborner Brudervereine statt.

    Im Herbst 2016 machten sich die Vorstände der Hamborner Bruderverein Gedanken wie es nun mit den Schützenfesten weiter gehen sollte. Der Kostenaufwand und die Arbeite für so ein Fest wurden immer aufwendiger. Es wurde angeregt ein gemeinsames Schützenfest zu feiern. Die Vereine führten eine Mitgliederbefragung durch wie sie dazu stehen. Die Vereine St.Hubertus Schützengesellschaft , der BSV Hamborn-Neumühl und der BSV Marxloh waren damit einverstanden und so wurden die Planungen in Angriff genommen um ein gemeinsames Schützenfest ab dem Jahr 2018 durchzuführen.
  215. So feierten diese drei Vereine im Jahre 2017 ihre letzten eigenen Schützenfeste.
    Hier wurde bei uns der Schützenbruder Erwin Reich der letzte Schützenkönig nach den alten Regeln. Zur Königin nahm er sein Ehefrau Karin Reich.

  216. Auf dem Kooperatiosschützenfest 2018, welches ein großer Erfolg war, holte unser König Erwin Reich nach einem spannenden Schießen den letzten Rest des Vogels von der Stange und wurde damit der erste Kooperationskönig 2018/2019

    Bei dem Vereinskaiserschießen, welches auf Scheibe geschossen wurde, errang der Schützenbruder Ernst Kailau die Vereinskaiserwürde 2018 / 2023.

    Beim Königsschießen 2018 gelang es dem Schützenbruder Enst Keilau den letzten Rest des Vogels von der Stange zu holen und wurde somit Vereinskönig der St.Hubertus Schützengesellschaft. zur Königin nahm er die Schützenschwester Manuela Schubert.
  217. Aus dem zweiten Kooperationsschützenfest wurde der Vereinschützekönig des BSV Hamborn Neumühl Björn Geurtz Kooperationskönig 2019/2020.
  218. Beim Königsschießen 2019 schaffte es der Schützenbruder Thomas Wittfeld endlich nach vier maligem Anlauf endlich auch mal die Königswürde zu erlangen.
  219. Das Schützenjahr 2020 sollte wie bisher normal weiterlaufen
  220. Alle Verträge für das Kooperationsschützenfest 2020 wie Zeltverleih, Musikkapellen, Imbiss usw. waren unter Dach und Fach und alle Sponsoren waren angesprochen.
  221. Doch es kam anders. Von China aus verbreitete sich ein Corona Virus  Covid 19 über die ganze Erde. Viele Tausend Menschen starben an dem Virus. Von den Regierungen wurden weitreichende Schutzmaßnahmen verordnet.
  222. Das betraf alle Veranstaltungen und Geschäfte. Es wurde eine Kontaktsperre und Nase Mund Masken Pflicht angeordnet. Alle Veranstaltungen wurden für das Jahr 2020 verboten. Alle Geschäfte , soweit sie nicht zur Lebensmittelversorgung diente, wurden geschlossen.
  223. Das betraf auch unseren Verein. Schießbetrieb und Versammlungen wurden verboten. Der gesamte Verein verharrte im Stillstand.
  224. Durch die Bemühungen des Vorstandes konnten alle Verträge auf das Jahr 2021 umdatiert werden.
  225. Die Vereine besprachen die Situation mit den amtierenden Königspaaren. Dies klärten sich sofort bereit die Königswürde für ein weiteres Jahr zu tragen
  226. Somit wurde 2020 kein Schützenfest gefeiert
     
  227. Nachdem die Ansteckungszahlen weiter stiegen , wurden alle weiteren Veranstaltungen für das Jahr 2020 verboten. Somit konnte in diesem Jahr kein Hubertusfest und Weihnachtsfeier stattfinden.
  228. Leider wurden die Schutzmaßnahmen auch im Jahr 2021 für die Monate Januar bis März verlängert. Deswegen konnten in diesem Jahr auch nicht wie üblich im Januar die Jahreshauptversammlung durch geführt werden. Alle weiteren Vorbereitungen für das Vereinsleben mussten weiter nach hinten geschoben werden
  229. Alle Hoffnungen und Bemühungen richten sich nun auf das weitere Vorgehen der Regierung im Jahr 2021

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  230. Ich hoffe das dieser kleine Rückblick  dem einen oder anderen Schützen eine kleine Hilfe geben wird, um einen Einblick in das Vereinsleben der St. Hubertus-Schützengesellschaft zu haben. Dieser Rückblick sollte in lockerer Form weiter vervollständigt  werden, um der Nachkommenschaft im Schützenwesen ein späteres  Zurückverfolgen des Vereinsgeschehens der Schützengesellschaft zu erleichtern.
  231. Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle auch einmal bei all meinen Vorgängern für ihre aufopfernde Art für den Verein bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt auch meinen Schützenbrüdern des Vorstandes und allen anderen Schützen, welche mir Unterstützung gewährt und zur Seite gestanden haben.
  232. Danke sagen möchte ich auch dafür, daß uns so viele Protokolle und Unterlagen erhalten wurden, trotz aller Höhen und Tiefen (Kriegswirren usw.). Hoffentlich braucht nie  mehr ein Mitglied des Vereins irgendwelche Sachen der Schützengesellschaft  verstecken oder vergrab   
  233. Ebenfalls in der Hoffnung das unsere Schützengesellschafft noch viele  schöne Jahre in Eintracht und       Harmonie bestehen bleibt, und wir alle  zusammen noch etliche Jahre ein paar schöne Stunden im Kreise unserer  Schützenfamilie verleben dürfen verbleibe ich mit einem fröhlichen “Gut Schuß
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